Sozialeinrichtungen fürchten eine Umverteilung zugunsten der Reichen – und entdecken im vorliegenden Regierungsprogramm Anhaltspunkte. Finanzminister Grasser meint, Leute seiner Einkommensklasse hätten Familienbeihilfe und Karenzgeld nicht notwendig. Diese Leistungen sollten für Wohlhabende generell gestrichen werden. Familienverbands-Vorsitzender Fenz betont, der Finanzminister brauche nur keinen Antrag zu stellen, dann bekäme er diese Leistungen auch nicht. Ein wenig hinkt auch die Argumentation des Familienverbandes. Die einen können es sich aussuchen – die anderen nicht. Das ist doch schon immer der Unterschied zwischen Arm und Reich gewesen.