Obdachlose in der Linzer Wärmestube, Flüchtlinge im Integrationshaus Innsbruck, Behinderte in den Werkstätten in Schruns oder Bludenz – sie alle verlieren wertvolle Helfer und Bezugspersonen, wenn wahr wird, was im Budgetentwurf der Regierung steht. Am Donnerstag letzter Woche wurden Caritas, Rotes Kreuz, Lebenshilfe und andere Organisationen informiert, dass sie ab Juni keine Zivildiener mehr bekommen. Im Budget des Innenministeriums ist dafür kein Geld mehr vorgesehen. Allein die Caritas verliert dadurch überfallsartig 200 Mitarbeiter, das Rote Kreuz 1400. Nach einem ersten Aufschrei der Betroffenen versucht das Ministerium zu beruhigen: Es wird weiter Zivildiener geben, das Budget muss nachverhandelt werden. Man darf gespannt sein!