Mitarbeitern der Caritas ist es vergangene Woche zum ersten Mal gelungen, einen Lebensmitteltransport in die zerstörte tschetschenische Hauptstadt Grosny zu bringen. Die meisten der etwa 35.000 bis 40.000 Bewohner der komplett zerbombten Stadt sind Frauen, Kinder und alte Menschen. Sie sind körperlich oft so schwach, dass sie kaum zu den Essensausgaben kommen. Diese Woche ist Felicitas Filip von der Caritas-Österreich in Grosny, um weitere Hilfsprogramme zu koordinieren.
Geldstrafe für Mahnwache
Zwei Mitglieder der Initiative „Ordensleute für den Frieden“ sind zu Geldstrafen in der Höhe von je 2800 Schilling verurteilt worden, weil sie vor dem Weltwirtschaftsgipfel im Juni 1999 an einer Mahnwache in der Deutschen Bank teilgenommen hatten und wegen Hausfriedensbruchs angeklagt worden waren. Die Ordensleute verstehen sich als Friedensboten, die gegen die Ausbeutung der Armen protestiert hatten.
Das Klonen im Vormarsch
Das Klonen menschlicher Embryonen könnte bald in Großbritannien erlaubt werden. Allerdings dürfe das Klonen nicht zur Herstellung identischer Menschen dienen, sondern lediglich zur Reproduktion neuer Zellen oder Organe zum Zwecke der Forschung. Die Regierung will sogar eine Aufklärungskampagne starten, um die Bevölkerung von der Notwendigkeit des Klonens menschlicher Embryonen zu überzeugen. Die katholische Kirche Englands hat sich wiederholt dagegen ausgesprochen. Die anglikanische Staatskirche untersagte jüngst sogar den Anbau genmanipulierter Pflanzen auf landwirtschaftlich genutztem Kirchenbesitz.