Aus Spargründen werden heuer um 1500 Zivildiener weniger einberufen. Das viel zu kleine Kontingent wird bevorzugt im Rettungswesen, in der Sozial-, Behinderten- und Katastrophenhilfe eingeteilt. Für Obdachlosenarbeit, Schubhaftbetreuung, für Integrationsarbeit oder Drogenvorbeugung bleibt nicht mehr viel übrig. Für viele Organsiationen und deren Klienten bedeutet das eine Auszehrung des Hilfsangebotes. Mit einer „Auszehrung“ müssen auch die Zivildiener selber rechnen. Ihnen wird aus Einsparungsgründen das bisherige Verpflegungsentgelt von 155 Schilling pro Tag auf 43 Schilling gekürzt. Was wäre mit einer zwölfmonatigen 43-Schilling-Diät für die Minsiter Strasser und Grasser. Mahlzeit!