Katholische Männerbewegung lädt zum Mitschreiben an Gebetbuch ein
Ausgabe: 2000/15, KMB, Gebetbuch
11.04.2000
- Matthäus Fellinger
Wenn Männer Herz und Mund öffnen, könnte es Wirklichkeit werden: ein Power-Book für das Leben. Die Katholische Männerbewegung lädt ein, Gebete zu formulieren.
„Wenn Christen Gott nichts mehr zu sagen wissen, ist es um ihre Beziehung zu ihm nicht gut bestellt“. So heißt es in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift der Katholischen Männerbewegung „Der RUFer“. Der Glaube der Männer soll sprechen lernen, der „Wortschatz des Glaubens“ eine Erweiterung erfahren.
Gebete und Erfahrungen
Deshalb lädt die Männerbewegung ein, selbst formulierte Gebete einzuschicken oder Erfahrungen mit dem Beten auch anderen zugänglich zu machen, z.B. Bibelstellen, die einen besonders anregen, Orte und Gelegenheiten, bei denen sich gut beten läßt. Ebenso lädt die Männerbewegung ein, Schwierigkeiten zu formulieren, auf die man beim Beten stößt. Die RUFer-Redaktion sammelt die Texte. Ergebnis wird – die Beteiligung der Männer vorausgesetzt – ein „Männergebetbuch“ sein. Das Buch soll keine „Gebetskonserve“, sondern „ein Power-Book werden, das Kraft gibt, den Alltag mit Gott zu leben“, meint Josef Wallner vom RUFer. Und: „Wenn Männer die Hände falten, soll ihnen mehr einfallen als ein Formelgebet.“ Auch die Kirchenzeitung unterstützt das Projekt der KMB.
Schicken Sie Gebete und Erfahrungen bis 7. Juli 2000 an: KMB, Redaktion „Der RUFer“, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. (Fax: 0732/76 10-37 79 oder E-Mail: kmb@dioezese-linz.at Auskunft: Tel. 0732/76 10-34 61.