Eine der grausamsten Gewaltanwendungen gegen Frauen ist die weibliche Genitalverstümmelung. 130 Millionen Frauen sind das Opfer dieser brutalen Menschenrechtsverletzung. Zu den Opfern gehören sieben bis acht Tage alte Babys, Mädchen in der Pubertät bis hin zu 30-jährigen Frauen. Mit dem Buch „Wüstenblume” von Waris Dirie – einer Betroffenen – ist das Thema der weiblichen Beschneidung in ein breites Licht der Öffentlichkeit gerückt. Mittlerweile wird auf nationaler und internationaler Ebene Aufklärungsarbeit geleistet, eine internationale Kampagne läuft unter der Bezeichnung Female Genital Mutilation, Kurzbezeichnung FGM. Das ehemalige Frauenministerium genehmigte vergangenen August eine FGM-Studie.
Um die vielseitigen Aspekte der weiblichen Beschneidung geht es bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung „Schnitt in die Seele”, Montag, 8. Mai, 19 Uhr, Frauenprojekt der Volkshilfe-Flüchtlingsbetreuung, Schillerstraße 34, 2. Stock, 4020 Linz. Nähere Informationen: Südwind-Agentur OÖ, Tel. 0732/79 56 64, E-mail: g.larndorfer@oneworld.at, Internet: www.oneworld.at.