Am Mittwoch, 7. Juni, findet im Kolpinghaus Linz von 9 bis 17 Uhr das Symposion „Wer fragt, wie es mir geht?“ für pflegende Angehörige statt. Dazu lädt die Arbeitsgemeinschaft Pflege und Betreuung ein, in der Arbeitersamariterbund, Caritas, Diakonieverein, OÖ. Hilfswerk, Rifa, Rotes Kreuz, Sozialsprengel WMV, Steyrer Heimhilfe, Verein Miteinander und OÖ. Volkshilfe zusammenarbeiten. Wir fragten Fr. Palkoska von der Caritas, wie es pflegenden Angehörigen geht.
Sie sind ziemlich alleine gelassen in ihrer Situation. Manchmal ist es auch schwer für sie, Hilfe anzunehmen. Das liegt zum Teil an der Umwelt, zum Teil aber auch an ihren Ängsten. Die Isolierung ist oft groß, Außenkontakte sind selten. Es ist schwierig, lange Pflegedauer körperlich durchzustehen und es ist psychisch sehr anstrengend, wenn verwirrte Personen zu betreuen sind. Eigene Erkrankungen werden oft in den Hintergrund gestellt, die Pflege lässt Kranksein nicht zu. Andererseits sagen auch viele, die Pflege ist ihnen eine Lebenserfüllung. Eine deutsche Studie zeigt, dass sich für 71 Prozent der Pflegenden durch die Pflege die Beziehung zur gepflegten Person bessert.
Auskünfte und Anmeldung zum Symposion: Caritas, Tel. 0732/76 10-2427