KAB: Arbeit und Geld fair teilen, 500.000. Dialyse bei den Lieseln, Polentreffen
Ausgabe: 2000/22, KAB: Arbeit und Geld fair teilen, 500.000. Dialyse bei den Lieseln, Polentreffen
30.05.2000
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
KAB: Arbeit und Geld fair teilen
Der Vorstand der Kath. ArbeitnehmerInnen-Bewegung OÖ (KAB), der am vergangenen Wochenende tagte, hat die Regierung an ihren Taten gemessen. Dies vor allem im Bereich der Auswirkungen auf ArbeitnehmerInnen und sozial Benachteiligte.Seit Österreich „neu regiert“ wird, stellt die KAB Neuerungen auf Kosten sozial Benachteiligter fest, etwa die Anhebung des Pensionsalters, die zu mehr Arbeitslosen führen wird. Auch die Abschaffung der vorzeitigen Alterspension wegen verminderter Erwerbsfähigkeit trifft die Schwächsten der Gesellschaft, so die KAB. Kritisiert werden außerdem die Kürzungen beim Zivildienst. Die KAB OÖ fordert ein Sozialsystem und eine Arbeits- und Wirtschaftspolitik, die es möglich machen, Arbeit und Einkommen fair zu teilen.
500.000. Dialyse bei den Lieseln
Im Krankenhaus der Elisabethinen wurden Ende Mai bei einer Feier die hervorragenden Leistungen des Ordensspitals auf dem Gebiet der Behandlung von Nierenkrankheiten unterstrichen. 1961 wurde mit der Dialyse (Blutwäsche) begonnen, seither gab es über eine halbe Million Dialyse-Behandlungen. Mehr als 500 Nierentransplantationen wurden bei den Elisabethinen bereits durchgeführt.
Polentreffen
Im neuen „Polnischen Zentrum Linz“ fand letztes Wochenende ein gesamtösterreichisches Polentreffen mit ca. 250 Gästen statt. Organisator des Treffens war Krzysztof Fieranski vom „Verein der Polen in OÖ“, der zugleich auch Obmann des Pfarrgemeinderates der Polenseelsorge ist. – Beim Bericht über die Eröffnung des Zentrums (KIZ Nr. 20, S. 9) hat sich übrigens bedauerlichweise ein kleiner Fehler eingeschlichen. Das Zentrum befindet sich nicht in Urfahr, sondern in Linz (Nähe Barbarafriedhof).