Im Laufe der Zeit änderten sich mehrmals die Ernährungsgewohnheiten, nicht nur wegen des wechselnden Angebotes. In letzter Zeit werden die Erkenntnisse aus ernährungsbedingten Krankheiten und Erfahrungen mit verschiedenen Diäten zu allgemein gültigen Empfehlungen zusammengefasst.
- Die Mahlzeiten sollten über den Tag verteilt werden. Mehrere kleine Mahlzeiten sind für den Körper weniger belastend als ein oder zwei große üppige. - Kleine Portionen, gut kauen und mit Speichel vermischen, das erleichtert die Arbeit der Verdauungsorgane und vermeidet Störungen und Blähungen. - Die Wichtigkeit der Lebensmittel lässt sich mit einer Pyramide gut darstellen. Das breite Erdgeschoss stellt die Basis der Nahrung dar mit Getreideprodukten, vor allem Vollkorngetreide (Brot, Naturreis, Vollkornteigwaren, Vollmehl, Müsli) und Erdäpfel. Diese Grundnahrungsmittel haben einen hohen Anteil von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und viele Ballaststoffe. Diese sind als unverdauliche Bestandteile einerseits für die Regelung der Darmentleerung wichtig, andererseits verlangsamen sie die Zuckeraufnahme in das Blut, es kommt nicht zu einem raschen Blutzuckeranstieg wie bei Weißmehl und Süssigkeiten. Die zweite Etage bilden Obst und Gemüse. Ich empfehle: 2 x täglich eine Obstportion, vor allem Obst der Saison (vitamin- und mineralstoffreicher, schadstoffärmer), Gemüse so oft wie möglich, zu jeder warmen Mahlzeit, gedünstet, gekocht, oder als Salat; und zur Jause (Tomaten, Gurken ...).