Sowohl der Anfang als auch das Ende der Welt ist nicht von blindem Zufall diktiert. Gott sprach das erste Wort, und Gott wird „das letzte Wort“ sprechen, nicht die Mächtigen und Reichen unter uns Menschen. In Bildern aus der Vorstellungswelt seiner Zeit, für uns heute fremd anmutend, sagt Daniel: In und trotz aller Not und Verfolgung – euer Vertrauen auf Gott wird Erfüllung finden. In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch verzeichnet ist. Von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden viele erwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur Schmach, zu ewigem Abscheu. Die Verständigen werden strahlen, wie der Himmel strahlt; und die Männer, die viele zum rechten Tun geführt haben, werden immer und ewig wie die Sterne leuchten.
2. Lesung Hebr 10, 11–14. 18
Wer Jesus glaubt, dessen Sünden werden und sind getilgt. Er nahm den Tod auf sich, um unser Leben zu sichern. Jeder Priester steht Tag für Tag da, versieht seinen Dienst und bringt viele Male die gleichen Opfer dar, die doch niemals Sünden wegnehmen können. Dieser (Jesus Christus) aber hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann für immer zur Rechten Gottes gesetzt; seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße gelegt werden. Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt. Wo aber die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Sündopfer mehr.