Generationen erzählen, Zukufnt im Nacken, Musik im Dom, Kulturpreise, Floriana
Ausgabe: 2000/47, Generationen erzählen, Zukufnt im Nacken, Musik im Dom, Kulturpreise, Floriana
21.11.2000
- Elisabeth Leitner
Generationenerzählen
Wir möchten Sie an dieser Stelle noch einmal auf unsere Schreibwerkstatt „Generationen erzählen“ aufmerksam machen. Rund um Advent und Weihnachten sind der Wandel der Zeiten, die Schnelllebigkeit unserer Zeit und der (verklärte?) Blick zurück ... Gesprächsthema. Wir bevorzugen Beiträge, in denen sich zwei Generationen zu Wort melden. Einsendeschluss ist der 27. November 2000. Ausgewählte Beiträge werden in der Kirchenzeitung veröffentlicht. Senden Sie Ihre Gedichte und Erzählungen (max. 60 Zeilen) an die Kirchenzeitung, „Generationen erzählen“, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz.
Zukunft im Nacken
Der international bekannte jüdische Autor Elazar Benyoetz kommt nach Linz. Benyoetz ist Rabbiner und lebt in Israel. Erschreibt meist in deutscher Sprache. Seine Texte werden beim Concert Spirituel mit dem Thema „Die Zukunft im Nacken“ von zwei Sprechern vorgetragen: Barbara Willendorfer und Heinz Filges. An der Orgel ist Peter Paul Kaspar zu hören. Mittwoch, 29. November, 20 Uhr in der Ursulinenkirche, Linz.Concert Spirituel, „Die Zukunft im Nacken“ mit Elazar Benyoetz. Veranstalter: Forum St. Severin.Eintritt frei, Spenden erbeten.
Musik im Dom
Der vor hundert Jahren verstorbene Komponist Heinrich von Herzogenberg wurde 1843 in Graz geboren, lebte und komponierte aber einen Großteil seines Lebens in Deutschland. Er war ein enger Freund von Johannes Brahms, dessen Musik ihn auch wesentlich beeinflusste. Chorwerke des Komponisten sind nun am Sonntag, 26. November während des 10-Uhr-Gottesdienstes zu hören. Es singt der Linzer Domchor, Leitung: A. Reinthaler.
Kulturpreise
Prof. Valie Export, in der Heimat oft angefeindet, im Ausland als Künstlerin und Lehrerin gefragt, erhielt den „Alfred-Kubin-Preis“. Dieser Preis stellt im Bereich der b ildenden Kunst die höchste Auszeichnung des Landes OÖ dar. Valie Export wurde 1940 in Linz geboren und hat als eine der ersten „body artists“ für Aufregung gesorgt. Heute arbeitet sie mit modernen Technologien. „Die Preisvergabe ist ein Gleichnis nicht nur für die Wertschätzung individueller Leistungen, sondern auch für die gesamte Sphäre. Die Botschaft lautet nicht ‘Kultur muss etwas kosten’, sondern ‘Kultur muss uns etwas wert sein’, betonte LH Josef Pühringer.
Floriana
422 Autor/innen haben sich am Literatur-Wettbewerb „Floriana“ beteiligt. 9 davon wurden ausgewählt, um sich der Jury und einem interessierten Publikum zu präsentieren. Den ersten Preis erhielt Elke Heinemann, die sich dem gestellten Thema „Eros“ auf ironische Weise annäherte und dabei zahlreiche Klischees zerpflückte. Der 1. Preis ist mit S 100.000,– dotiert.