Es waren einmal drei merkwürdige Gesellen. Die hießen Dasverstehstdunicht, Daskannstdunicht und Gibeineruhe. Eines Tages spazierten sie durch meine Tür und ließen sich häuslich nieder. Sie saßen an meinem Tisch, sie schliefen in meinem Bett, und wenn ich ausging, folgten sie mir auf Schritt und Tritt. Was ich auch anstellte, ich wurde sie nicht los. „Was wollt ihr hier überhaupt?“, fragte ich. „Das verstehst du nicht“, anwortete der Erste und grinste keck. „Na wartet“, sagte ich und wollte einen von ihnen packen, um ihn hinauszuwerfen. „Das kannst du nicht“, spottete der Zweite. Sie sprangen zur Seite, und ich griff ins Leere. „So geht das nicht weiter!“, herrschte ich sie an. „Packt endlich eure Sachen und verschwindet!“ „Gib eine Ruhe!“, meinte der Dritte. Er drehte sich um und beachtete mich nicht weiter. Ich wurde furchtbar zornig und brüllte sie an: „Am besten wäre es, wenn es euch gar nicht gäbe!“ Da geschah etwas Seltsames. Die drei Kerle wurden blasser und blasser, bis man durch sie durchsehen konnte. Und ihre Stimmen waren kaum noch zu vernehmen. „Euch gibt es gar nicht!“, rief ich. „Ich verstehe nämlich etwas. Ich kann etwas. Und ich gebe keine Ruhe!“ In diesem Augenblick verschwanden sie. Sie lösten sich einfach in Luft auf, und ich habe sie nie wieder gesehen. Hoffentlich wohnen sie jetzt nicht bei jemand anderem.