ORF-Moderatorin Dodo Roscic hat in Linz die Schulbank gedrückt.
75 Tage lang – meist zur besten Sendezeit – lächelte sievom Bildschirm, duzte uns frisch-fröhlich und führte Österreich in die Geheimnisse von Taxi Orange (TXO) ein, der ersten Reality-Soap-Staffel des ORF. Für die einen war TXO die Hölle, für andere Unterhaltung pur.
Für welches Publikum wurde Taxi Orange gemacht? Unsere Kernzielgruppe lag zwischen 12 und 29 Jahren. Vor kurzem habe ich mit einer Altenpflegerin geplaudert und die hat mir erzählt, dass wir in Niederösterreich auch weit über 80-jährige Fans haben. Das freut uns natürlich besonders.
Was machen Sendungen wie TXO beim ORF? Taxi Orange war die Antwort des ORF auf einen weltweiten Trend, der in Deutschland und in Österreich seine Fortsetzung gefunden hat. TXO hat den Anspruch gehabt – und in meiner Sicht auch gehalten – eine intelligentere, produktivere Antwort auf den Reality-Boom zu geben.
Welche Botschaft hat TXO für Sie? Meine persönliche Botschaft ist, dass man nicht „Reich und Schön“ oder aus „Beverly Hills 90210“ sein muss, um im Fernsehen seine Geschichte – die echte! – erzählen zu können. Bad Leonfelden ist auch schön!