Die Diözese Linz muss sparen. Die Kirchenzeitung sprach mitFinanzkammerdirektor Mag. Siegfried Primetshofer.
Wozu Kirche?
KIZ: Was kann der Kirchenbeitragszahler für sein Geld bekommen? Primetshofer: Die Angebote der Kirche in der Diözese Linz sind vielfältig und vor allem flächendeckend. Im Mittelpunkt steht die Seelsorge, die Sorge um jeden einzelnen Menschen. 1600 Priester und hauptamtliche Laienmitarbeiterinnen und Laienmitarbeiter und sowie 20.000 Ehrenamtliche betreuen, beraten und setzen sich ein – für alle Altersgruppen in unserer Gesellschaft. Es liegt an jeder und jedem Einzelnen, diese Angebote auch zu nützen.
KIZ: Wie beurteilen Sie die Zahlungsmoral beim Kirchenbeitrag? Primetshofer: Als immer noch sehr gut. Etwa 90 Prozent unserer Kirchenbeitragszahler leisten ihren Beitrag pünktlich und ohne Nachdruck. Dafür möchte ich mich wirklich herzlich bedanken.
KIZ: Wie kommt der Einzelne zur gerechten Einschätzung seines Kirchenbeitrages? Primetshofer: Wer Fragen zu seinem Kirchenbeitrag hat, soll diese unbedingt mit seiner zuständigen Kirchenbeitragsstelle klären. In vielen Fällen mangelt es an der entsprechenden Information über die persönliche Situation des Einzelnen. Auf Grund der Datenschutz-Bestimmungen erhalten wir von den öffentlichen Stellen keine Auskünfte über persönliche Verhältnisse. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beitragsstellen beraten gerne und kompetent. Im Jahr 1999 haben über 130.000 Kirchenbeitragszahler ihren Beitrag korrekt berechnen lassen.