Düstere, nebelige Tage und wenig Tageslicht sind die Hauptzeit für depressive Zustandsbilder. Oftmals verstärken sich Depressionen gerade zur Weihnachtszeit. In vielen Fällen wird die Depression nicht als solche erkannt oder die Diagnose akzeptiert. Wesentliche Zeichen sind eine dauernde gedrückte Stimmung und der Verlust der Freude auch an Kleinigkeiten. Lustlosigkeit, Verlust an Elan und Schwung, der Interessen, weniger Selbstvertrauen, rasche Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, Gedankenkreisen, Wertlosigkeitsgefühle und fehlende Perspektiven sind Symptome. 90 Prozent der Patienten haben quälende Ein- und Durchschlafstörungen oder Früherwachen am Morgen, manche ein gestörtes Essverhalten mit Ab- oder Zunahme des Körpergewichtes. Es gibt auch die Kombination mit Angst und Zwangsstörungen, Panikattacken wie Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Beklemmung, Atemnot, Angst vor Menschenmengen und engen Räumen. Erst wenn man diese Krankheitszeichen als solche erkennt, kann man auch etwas dagegen tun, etwa das Gespräch mit nahen Vertrauten und mit dem Arzt suchen. Die Kombination von Gespräch und guten Medikamenten hilft rasch und dauerhaft. Es ist wichtig, sich in hellen Räumen aufzuhalten, also nicht Strom zu sparen; eine spezielle Lichttherapie wäre gut. Unter den Heilkräutern steht das Johanniskraut an oberster Stelle bei Nervenkrankheiten.Es gibt gute fertige Präparate. Selbst zubereitete Tees sind immer zu schwach, weil zu niedrig dosiert.