Die „Aktion Leben“ lehnt das vom britischen Unterhaus beschlossene „therapeutische Klonen“ strikt ab. Generalsekretärin Gertraude Steindl zeigte sich bestürzt darüber, wie die Befürworter die Fakten verschleiern. Der Begriff „therapeutisches Klonen“ sei irreführend. Es handle sich dabei nicht um eine Behandlungsmethode, sondern um „verbrauchende Embryonenforschung“. Der Embryo-Klon, dessen Stammzellen ausgetauscht werden, überlebt den Eingriff nicht. Deshalb bringt die „Aktion Leben“ ihre 1997 von 128.488 Bürger/innen unterzeichnete Bürgerinitiative nochmals ins Parlament ein. Die damaligen Forderungen (keine Verwertung von Embryonen, kein Eingriff in Keimbahnen, keine Erzeugung von geklonten Embryonen) werden ergänzt (Verbot der Erzeugung von Stammzellen durch reproduktives Klonen).