Johannes Paul II. hat erreicht, was er mit dem Heiligen Jahr wollte: Einen neuen Aufbruch für die Kirche. Entsprechend hoffnungsfroh präsentierte er sich am 6. Jänner bei der schlichten Beendigung des großen Jubiläums. Minutenlang kniete der Papst schweigend auf der Schwelle der noch geöffneten Heiligen Pforte des Petersdoms. Auf seinen Hirtenstab gestützt zog er dann die beiden schweren Bronzeflügel hinter sich zu. Hörbar fiel das Portal ins Schloss. Mit einem feierlichen „Te Deum“ ging das Heilige Jahr zu Ende. reuters.at