Schreibwerkstätten, Lesungen, Homepages und Buchpräsentationen
Ausgabe: 2001/02, Literatur, Schreibwerkstätten
09.01.2001
- Elisabeth Leitner
Rechtzeitig zum Jahresbeginn präsentiert der „Linzer Frühling“ seinen Literaturkalender. Wer österreichische Literatur lieber im Internet sucht, ist mit der Adresse „alo“ gut bedient.
Hinter „alo“ verbirgt sich die „österreichische literatur online“. Die Macher von „alo“ wollen die 1000 wichtigsten Werke österreichischer Schriftsteller/innen ins Netz stellen. Dabei kann man z. B. Franz Kafkas Buch „Ein Hungerkünstler“ Seite um Seite im Internet nachlesen. Ein elektronisches Faksimile macht dies möglich. „alo“ (austrian literature online) ist ein Projekt, das von den Universitäten in Linz, Graz und Innsbruck entwickelt wurde. „Nicht nur die elektronische Verfügbarkeit von Literatur steht im Vordergrund“, erklärt Klaus Miesenberger, Projektleiter von „alo“ „Über eine spezielle Tastatur am Computer können auch sehbehinderte oder ältere Menschen Literatur lesen, die ansonsten nicht in Blindenschrift erhältlich ist.“ Franz Grillparzer, Hugo von Hofmannsthal, Adalbert Stifter und Franz Kafka sind schon im Internet zu finden, kürzlich gesellte sich auch Franz Stelzhamer zu ihnen ( http://www.literature.at). Auch der „Linzer Frühling – Literatur und so“ kann mit einer Internet-Adresse aufwarten ( www.linzer-fruehling.at). Literatur kann bei den Veranstaltungen aber hautnah erlebt werden. Ob Lesungen, Lese- oder Schreibwerkstätten: Der Vielfalt in der Literaturszene möchten die Organisatoren des Linzer Frühlings breiten Raum geben. Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es um 20 Uhr im Gasthaus Urbanides (Urfahr) einen literarischen Schwerpunkt. Empfehlenswert sind auch Literatur-Veranstaltungen im StifterHaus (Linz). Nächster Termin: Buchpräsentation von Andreas. Renoldner, „Als ich von der Hetzau in die Schindlau ging“ (11. Jänner, 19.30 Uhr).