Im Gegensatz zu vielen einheimischen Tieren unterbrechen Eichhörnchen ihren Winterschlaf öfter, um sich auf den Weg zu einem ihrer vielen Futterverstecke zu machen.Den ganzen Herbst haben sie ihre Schatzkammern angelegt und Vorräte wie Nüsse, Kerne, Samen, Bucheckern, Pilze und Beeren gesammelt und sie in hohlen Baumstümpfen, Astlöchern, unter Steinen versteckt oder im Boden vergraben. Im Winter schlafen sie in Astgabeln oder Baumhöhlen. Zwischendurch werden sie munter und stillen ihren Hunger, indem sie ihre Vorratskammern aufsuchen. Viele Verstecke finden sie nicht mehr, und so sprießen aus den Samen im Frühjahr Keimlinge, die sich zu Pflanzen, Sträuchern und Bäumen entwickeln. Damit sind die Eichhörnchen für die Natur wichtige Gärtner. Das ist recht praktisch.