Brigitte Mitterhofer tritt als Pädagogin und Mutter eines spastisch gelähmten Sohnes für Integration von Behinderten ein, gerade auch bei den Freizeitmöglichkeiten. Hier ist vieles noch zu tun, stellte sie auch bei einer Diskussion fest, zu der das „Amt für Jugend und Familie“ der Stadt Linz eingeladen hat: Auch für den, der mobil ist, ist es nicht leicht, geschweige denn, wenn jemand im Rollstuhl sitzt. Denken Sie an bauliche Barrieren, öffentliche Verkehrsmittel .
Was müsste getan werden? Während der Schulzeit – es gibt ja (auch nicht überall) die schulische Integration – sind einige Kinder intregriert. Aber dann! Es ist ein gesellschaftliches Problem. Im Raum Linz gibt es schon Angebote, Jugendclubs etwa. Aber wie kommen die Jugendlichen dort hin? – Mit den Eltern wollen sie nicht unbedingt fahren. Außerdem müssen die Betreuer/innen ausgebildet werden.
Wie verbringen behinderte Jugendliche ihre Freizeit? Die meisten bleiben unter sich. Viele sind letztendlich alleine. Freundschaften mit nicht behinderten Jugendlichen sind selten. Das hängt auch damit zusammen, dass behinderte Kinder nicht als gleichwertig behandelt werden, was sie ihre Sicherheit verlieren lässt. Bis sie erwachsen sind, sind sie ängstlich geworden.