Das Prostatacarcinom (Prostatakrebs) ist für den Mann eine tödliche Bedrohung, weil es meistens zu spät erkannt wird und in „jüngeren Jahren“ nicht in Erwägung gezogen wird. Genauso wie sich Frauen regelmäßig einer gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung unterziehen sollen, wäre es für den Mann ab etwa 40 sinnvoll und notwendig, alle 2 Jahre eine urologische Untersuchung vornehmen zu lassen. Neben der Tastuntersuchung mit dem Finger ist eine Ultraschalluntersuchung zur Erkennung einer gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse angebracht. Ganz wichtig ist die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut. Dieses „prostata-spezifische Antigen“ ist ein Tumorkennzeichen (-marker) und bei einer krebsigen Veränderung im Blut mit erhöhtem Wert nachweisbar. Zusätzlich kann eine Biopsie (eigentlich mehrere gleichzeitig) notwendig sein, um eine Diagnose und richtige Therapiewahl zu ermöglichen. Je früher eine bösartige Erkrankung erkannt wird, umso sicherer kann auch die Therapie sein, sprich 100-Prozent-Heilung. Die gutartige Vergrößerung der Prostata macht sich durch Harnträu-feln, Harnstottern und lang dauerndes Urinieren besonders morgens bemerkbar. Den Krebs merkt man lange nicht, deshalb ist er so gefährlich. Also, Männer, lasst euch untersuchen und regelmäßig kontrollieren! Noch ein paar Tipps bei der gutartigen Vergrößerung: tgl. 2 bis 3 mal 1 EL Kürbiskerne kauen, Extrakte aus der Zwergsägepalme (fertige Präparate) und Tee aus kleinblättrigen Weiden-röschen.