Einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt vermerkt Mag. Hans Schwarzbauer-Haupt auf der positiven Seite der österreichischen Ausländerpolitik. Der Jahresbericht der Fremdsprachigenseelsorge sowie der Flüchtlings- und Gastarbeiterberatung 2000 liegt nun vor. Ein entsprechender Regierungserlass hätte es Familienangehörigen und Flüchtlingen möglich gemacht, leichter Arbeit zu bekommen.Auf der anderen Seite kritisiert Schwarzbauer-Haupt die viel zu niedrige Quote zur Familienzusammenführung. „Wenn ich wirklich will, dass Angehörige gut integriert werden, muss ich sie möglichst früh kommen lassen.“ In Oberösterreich hätte die Quote von 1050 Plätzen in vielen Bezirken Erleichterungen gebracht, im Raum Linz – Wels – Steyr betrage die Wartezeit jedoch drei bis vier Jahre. Besonders unverständlich sei, dass auch Fami-lienangehörige aus Mazedonien trotz des Krieges dort nicht einreisen dürfen.