Ausschließlich – Aktion Eva von Jugend für das Leben
Kommentar von Judith Moser
Ausgabe: 2001/31, Aktion Eva, Jugend, Eltern
31.07.2001
- Judith Moser
Jugendliche begeben sich auf die Straße, um ihr Anliegen unter die Leute zu bringen: Der Mensch ist der größte Feind des Menschen. Nämlich des Menschen im Mutterleib. Niemand wird so feig umgebracht wie ungeborene Kinder. Was schreckt manche bei dieser Botschaft ab? Die Aussagen dieser Jugendlichen klingen doch ähnlich wie die Aussagen aller katholischen Gruppen: Schutz des Lebens, von der Empfängnis bis zum Tod!Was abschreckt ist die Ausschließlichkeit. Jugendliche haben doch auch andere Sorgen als Gebet und Handeln gegen Abtreibung. Sie gehen zur Schule, suchen Arbeit, sind verliebt, ihr Körper verändert sich, Eltern machen Probleme,… Es ist schön, wenn sich junge Menschen engagieren, sie sollten dabei aber nicht auf sich vergessen.