Während der italienische Frauenarzt Severino Antiori medienwirksam das erste Klonbaby noch für dieses Jahr ankündigt, starteten Frankreich und Deutschland eine Initiative für ein weltweites Verbot des reproduktiven Klonens. Die Außenminister der beiden Länder haben UNO-Generalsekretär Kofi Annan ein Schreiben übergeben, in dem sie beantragen, dass die Initiative bei der UNO-Generalversammlung im Herbst behandelt wird. Gleichzeitig bemühen sich Frankreich und Deutschland auf diplomatischem Weg, möglichst viele Länder dafür zu gewinnen, das Klonen zu Fortpflanzungszwecken zu verbieten. Nach einem Vorschlag der EU-Kommission soll die Europäische Union auch nach 2003 keine Forschungsprojekte fördern, die sich mit dem Klonen von Menschen und Tieren befassen. Das gilt auch für die Herstellung von Stammzellen aus geklonten Embryos.