Bereits zum dreizehnten Mal findet am Wochenende vom 24. bis zum 26. August 2001 der österreichische Töpfermarkt in Gmunden statt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Jährlich kommen etwa 30 – 40.000 Besucher, um diese Attraktion zu sehen.
Gmunden und Keramik
Das Töpfern gilt als das älteste Handwerk der Welt, und in Gmunden töpfert man schon seit langer Zeit, bereits ab 1600 kann man die Erzeugung von Keramik nachverfolgen. Waren es zuerst nur Gebrauchsgegenstände für den Alltag, so entstand ab 1700 ein ganz spezielles Merkmal der Gmundner Töpferkunst: die Teller und Schüsseln wurden mit grünen und blauen Strichen bemalt – daraus entwickelte sich die heute so berühmte Gmundner Keramik.
Erfolgsgeschichte
Aus dieser Tradition und aus der Idee heraus, das Keramikgewerbe in Gmunden fördern zu wollen, entstand dann Ende der 80-er Jahre der Gmundner Töpfermarkt.Wie begehrt ein Ausstellungsplatz beim Gmundner Töpfermarkt ist, zeigt folgendes Beispiel: Eine Fachjury musste heuer aus beinahe 300 Anmeldungen 120 Töpfer aus Österreich und Gastländern (mit dem heurigen Schwerpunktland Spanien) auswählen.
Künstlerisches Ambiente
Der Gmundner Töpfermarkt überzeugt nicht nur durch seine Aussteller, sondern auch durch das künstlerische Ambiente rundherum. Denn zusätzlich zum Töpfermarkt laden Ausstellungen zeitgenössischer Keramikkünstler in allen Gmundner Galerien zu einem Besuch ein. Erstmals wird heuer ein Publikumspreis zum Thema „Gartenplastik“ vergeben, der unter den Ausstellern ausgeschrieben wurde. Die Preisverleihung findet am Samstag, 25. August, um 19 Uhr am Rathausplatz statt.Musik sowie ein eigenes Kinderprogramm ergänzen das Veranstaltungsangebot.
Gmundner Töpfermarkt, 24. bis 26. August, Rathausplatz, Schubertplatz, Esplanade; Ausstellungen in den Galerien der Stadt Gmunden; weitere Informationen Kulturamt der Stadt Gmunden, Tel. 07612/794 – 81