Diskussion im Neuen Rathaus mit Dr. Karl Kumpfmüller
Ausgabe: 2002/01
02.01.2002
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Diskussion mit dem Friedensforscher Dr. Karl Kumpfmüller am 11. Jänner 2002 um 19 Uhr im Neuen Rathaus Linz.
Welche friedenspolitischen Konsequenzen haben die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Reaktionen darauf für Österreich? Nachhaltig haben sie die Welt verändert, das steht außer Streit. Und unbestritten ist, dass die Demokratien gegen den Terror Maßnahmen ergreifen müssen. Denn er trifft sie auch am Nerv. Aber welche Maßnahmen sind zielführend und angemessen? Die Kirchen haben – wie das Bild oben (aufgenommen in Steyr-Tabor) auch dokumentiert – bald nach den Terroranschlägen zu gemeinsamen Friedensgebeten aufgerufen. Die Politik hat den Krieg als Antwort gefunden. Der mutmaßliche Terror-Drahtzieher Osama Bin Laden wird mit militärischen Mitteln gejagt. Welchen Preis zahlen dabei unschuldige, unbeteiligte Menschen?Der aus den Terroranschlägen resultierende Krieg gegen Afghanistan hat viele menschliche Opfer gefordert, zudem wird die weitere Zerstörung des Landes in Kauf genommen.
– Kann Terrorismus mit Krieg bekämpft werden?
– Wird damit nicht neuer Nährboden für weitere Gewalt geschaffen?
– Wie könnte der friedenspolitische Beitrag Österreichs aussehen?
Zu diesen Themen wird Dr. Karl Kumpfmüller, ein Grazer Friedensforscher, referieren und anschließend mit den Teilnehmer/innen diskutieren.
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung von Pax Christi OÖ, der Friedensinitiative der Stadt Linz, der Friedenswerkstatt Linz und der Kirchenzeitung.