Festtage sind immer mit einer mehr oder weniger starken Überernährung verbunden. Das Angebot an Fetten, Eiweißen und Kohlehydraten übersteigt die sonst übliche Menge. Gleichzeitig sinkt das Ausmaß der Bewegung während dieser Zeit. Fastenzeiten sind so alt wie die Menschheit – diese Rituale entschlacken aber nicht nur den Körper, sondern befreien auch den Geist von überschüssigem Ballast. Andere Religionen, z. B. der Islam, haben strenge Regeln für den Umgang mit dem Fasten. Tagsüber darf nichts gegessen werden, dafür aber wird während der Nachtstunden umso mehr konsumiert. Trotzdem nehmen die Leute dabei ab. Wir übertragen dieses Verhalten auf unsere Zeit der Entschlackung. Nach üppigen Mittagstischen dafür kein Abendessen einnehmen (dinner cancelling), also bis zum nächsten Frühstück fasten, nach großem Abendessen am nächsten Morgen kein Frühstück nehmen.
Oder überhaupt ein paar Tage mit magerem Essen, Gemüsebrühe oder gekochten Kartoffeln, gedünstetem Gemüse, Magerjoghurt oder Ähnlichem auskommen. In dieser Zeit müssen Sie viel mehr trinken als sonst: 2 bis 3 Liter Flüssigkeit, lauwarmes Wasser, säurearmes Mineralwasser, Tees. Vor allem grüne Tees eignen sich gut zum Entschlacken. Bewegung, Wanderungen, Laufen, Langlaufen, Radfahren mit dem Heimtrainer oder Gymnastik sind sehr wichtig. Machen Sie täglich eine Trockenbürstung oder kalte Waschung des ganzen Körpers, es tut Ihnen gut.