Einer der Söhne bekommt den Namen des Vaters. So war es auch bei mir. Anfang des Jahres geboren, begegne ich bereits am 17. dieses Monats dem Heiligen Antonius dem Einsiedler, demMönchsvater. Die Lebensbeschreibung, die ich schon in früher Jugend las, schien mir mehr bewunderns- als nachahmensmöglich. Dennoch: Die Wüste und alles, was mit innerer Einkehr, Stille und Gottsuche zu tun hat, war ihm ein hohes Ideal!
Und gar so weltfremd war ja dieser Wüstenheilgie auch wieder nicht! Viele kamen zu ihm, erhielten von ihm Rat. Es heißt, er las mit solcher Aufmerksamkeit, dass bei ihm das Gedächtnis die Bücher ersetzte. „Antonius mit der Sau“ wird mein Namenspatron auch genannt. Die Antonitermönche durften einst für die Krankenpflege Schweine weiden lassen.
Am 17. Jänner wurden sie geschlachtet, ihr Fleisch wurde unter den Armen verteilt.