Diesen Freitag, 22. Februar ist Familienfasttag. Mit einer Fastenspeise kann man zum Wohle anderer speisen.
In vielen Pfarren wird am kommenden Sonntag anlässlich des Familienfasttages zur Suppe geladen. Was man im Vergleich zu einem Menü einspart, kann gespendet werden. Entwicklungsprojekte in Indien, Chile und in Nepal sollen heuer unterstützt werden. Die Kirchenzeitung berichtete darüber in der letzten Ausgabe. 800 Millionen Menschen hungern derzeit auf der Welt 100-mal die Bevölkerung Österreichs ist das, zeigte Landeshauptmann Pühringer beim Benefiz-Suppenessen im Landhaus die Dramatik des Welthungers auf.
„Dass wir darauf kommen, dass der leere Tisch der anderen etwas mit unseren vollen Tischen zu tun hat“, ist eines der Ziele des Familienfasttages, meinte Frauenbewegungsvorsitzende Margit Hauft. Seit über 40 Jahren wird der Familienfasttag gehalten. Fast eine Milliarde Schilling wurden dabei von unzähligen Mitarbeiterinnen in den Pfarren gesammelt. Neben der unmittelbaren Hilfe gegen Armut ist viel Bildungsarbeit in Österreich gefördert worden – damit nicht andere die Suppe auslöffeln müssen, die in der reichen Welt eingebrockt wurde.