Für den Verzicht auf „embryonenverbrauchende Forschung“ sprachen sich vergangene Woche die Katholisch-Theologischen Fakultäten der Universitäten Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien sowie die Theologische Privatuniversität Linz aus. Die Hochschulkollegien kritisierten vor allem die Tatsache, dass in der EU künftig die Forschung an embryonalen Stammzellen gefördert werden soll. „Hier wird eine ethisch mehr als fragwürdige Grenze überschritten.“
Als menschenunwürdig und beängstigend bezeichnte die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, das nun auch vom britischen Oberhaus legalisierte Klonen von Menschen zur Herstellung körpereigener Gewebe oder Organe. Papst Johannes Paul II. forderte durch seinen UNO-Gesandten erneut ein weltweites und umfassendes Verbot des Klonens von Menschen.