„Ihr seid so gemein!“ ... Florian hat die Nase wieder einmal voll von seinen Eltern. „Ich frag den Onkel Herbert ...!“, schreit er wütend. Der Bub steckt mitten in der Pubertät, und er ist kein Einfacher. Er wird heuer gefirmt, Onkel Herbert soll sein Firmpate werden. Da hat Florian Glück ... sein künftiger Pate lässt sich ganz auf sein neues Amt ein – er versteht es nicht nur als Geber von materiellen Dingen, sondern auch als Begleitung beim menschlichen Werdegang. Neben den Eltern eine erwachsene Ansprechperson zu haben, zählt für Florian mindestens ebenso wie das neue Fahrrad, zu dem sein Pate beisteuert. Die beiden haben einen guten Draht zueinander.
Florian taugt, dass der Onkel von einer Dienstreise eine Ansichtskarte an ihn persönlich geschickt hat und dass er sogar ein SMS auf sein Handy bekam. Da ist es nur selbstverständlich, dass er seinen Onkel um Rat fragen will, als er wieder einmal Troubles mit den Eltern hat. „Cool“ ist für ihn auch, dass der künftige Göd mit ihm – und seinem Freund Max – im Sommer eine Tour mit dem neuen Radl machen will. Es zeigt ihm: Mein künftiger Pate denkt an mich! Ich bin ihm wichtig. Und das ist mehr wert als alles Gold und Geld der Welt.