„Würdig und schön“, bezeichnet Pfarrer P. Joseph Kaufmann den neu gestalteten Altarraum.
Drei Jahre lang haben Denkmalamt, diözesanes Baureferat und Pfarrgemeinde an der Umgestaltung der Kirche geplant, ehe das Gestaltungskonzept der Architekten Vivianna und Michael Grugl realisiert wurde. Seit einem halben Jahr feiert die Pfarre in ihrem „Gotteshaus mit neuem Gesicht“ Liturgie. Mit der Aufstellung des Taufsteins wurde kürzlich das Projekt baulich vollendet. Geistig ist es für Pfarrer P. Joseph noch nicht abgeschlossen: „Auch wenn die Umgestaltung die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung fand, manche stehen noch nicht so dahinter, wie ich mir das wünsche.“
Der Altarraum verleiht der Kirche durch seine betont schlichte Gestaltung eine feierliche Atmosphäre. Der markante Altarblock ist aus Pietra Dura.Die Figurengruppe mit der „Steyrlinger Madonna“ war Teil des provisorischen Hochaltars. Sie hat ihren neuen Platz an der Chorwand gefunden. Die Plastiken wurden 1863 von Johann und Josef Rint geschnitzt und – vor allem die Madonna – von Adalbert Stifter in höchsten Tönen gelobt.