„Alle gewinnen ein Mehr an Lebensqualität, wenn gerechter verteilt wird“, betonte Mag.a Anna Wall-Strasser von der Betriebsseelsorge. An die 90 Teilnehmerinnen kamen zur Frauentagung, die vom ÖGB-Frauenreferat, der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung und der Betriebsseelsorge veranstaltet wurde und unter dem Thema „Chancen(Un)Gleichheit. Vom kleinen Unterschied und seinen großen Auswirkungen“ stand. Brigitte Ruprecht (ÖGB-Frauenreferat) zeigte Kernbereiche auf, die für eine Gleichstellung bedeutend sind: Es gehe um das Ablegen einer falschen Bescheidenheit, aber auch um mehr Beteiligung von Frauen bei Kollektivvertragsverhandlungen und um die Anhebung des Frauenanteils in technischen Berufen. Weiters müsste die Männerkarenz zur Selbstverständlichkeit werden. Ebenso seien mehr qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze und Kinderbetreuungseinrichtungen notwendig, so Ruprecht.