Frauen sind in Gefängnissen oft besonderen Qualen und Folterungen ausgesetzt. Eine Linzer Amnesty-Gruppe macht anlässlich des Muttertages besonders auf das Schicksal der gefangenen Frauen aufmerksam. Zwei Beispiele:
Obwohl Spanien EU-Land ist, gibt es auch dort Menschenrechtsverletzungen. Vor allem Immigrantinnen aus Afrika und aus Südamerika stoßen auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, macht amnesty international aufmerksam. Sie werden von der Polizei sehr häufig kontrolliert, oft festgenommen. In der Haft kommt es immer wieder zu Misshandlungen. Berichtet wird von Todesfällen in Polizeigewahrsam. Frauen sind dabei oft Vergewaltigungen ausgesetzt.
Amnesty bittet um höflich formulierte Protestbriefe an den spanischen Justizminister Excmo. Sr. D. Angel Acebes Paniagua Ministerio de Justicia San Bernardo 45 28015 Madrid.
Ähnliches wird aus der Türkei berichtet. Asiye Güzel Zeybek wurde Berichten zufolge nach ihrer Festnahme von Polizeibeamten vergewaltigt und auch auf andere Weise gefoltert. Der Grund ihrer Festnahme: Sie hat ein der Regierung nicht genehmes Magazin herausgegeben. Viereinhalb Jahre später droht ihr eine lange Gefängnisstrafe, während das Verfahren gegen ihre Peiniger fallen gelassen wurde. Protestbriefe können gerichtet werden an: Prof. Hikmet Sami Türk Minister of Justice Adalet Bakani Adalet Bakanligi 06659 Ankara Türkei