Die Bibel ist das Buch, nach dem Helene und Karl Grufeneder aus Waldhausen immer wieder greifen und das – von Anfang an – zu ihrer Ehe gehört.
„Auch wenn in der Hektik des Bürgermeisteramtes wenig Zeit für das Lesen in der Bibel bleibt, liegt sie stets am Nachttisch.“ Nimmt sich Karl Grufeneder dann Zeit, blättert er zu den Propheten: „Das sind Texte für das Leben. Sie bringen Ruhe und Sammlung. Die Bibel zu lesen tut gut.“ Seine Frau Helene schätzt besonders das Buch Kohelet. Seit fünfzehn Jahren schon begleiten sie die Überlegungen des Prediger-Buches, die „ganz in unsere Zeit passen“.
Dass sie im Urlaub zur Hotelbibel greifen ist für die Grufeneders selbstverständlich. Und fern der Tageshektik sprechen sie auch miteinander über das Gelesene. Viel Gesprächsstoff gab ihnen einmal das Buch „Und die Bibel hat doch Recht“. Die Thesen des Autors sind zwar umstritten, doch sie waren Ausgangspunkt für eine intensive Auseinandersetzung – selbst am Sonntagnachmittag unterm Sonnenschirm. Eine gemeinsame Israel-Reise hat ihrem Interesse an der Bibel einen wichtigen Impuls gegeben und manche Erzählung des Neuen Testaments lebendig gemacht.