Ferdinand III. (1199– 1252) lebte in zwei Reichen: in Kastillien, dem Land seiner Mutter, und in Leon, dem Land des Vaters. Beide Königreiche hat er zu einem vereint. Auch ich versuche zwei Reiche, die mir viel bedeuten, zu vereinen: die berufliche Welt des kirchlichen Dienstes und das Zuhause mit meiner Familie. In meinem Elternhaus waren Namenstage immer wichtiger als Geburtstage. Von der Mutter bekamen wir ein kleines Geschenk und es gab eine Torte. Ich habe mich immer für einen Guglhupf entschieden, der unter sieben Geschwistern besser zu teilen war. Für unsere Familie haben wir ein Haus gebaut – mit Hilfe von Verwandten. Auch Ferdinand III. hatte Bauerfahrung, nur war es bei ihm nicht ein Haus, sondern zum Beispiel die Universität von Salamanca oder die Kathedrale von Burgos.