Nachdem Anfang Mai im ungarischen Esztergom die entsprechenden Feiern begangen wurden, stehen sie im österreichischen Mariazell bevor. Mariazell und Esztergom beschließen eine Städtepartnerschaft. Eine große Festmesse am Montag, 3. Juni (17 Uhr) wird Höhepunkt sein. Begleitet wird das Fest von einem Symposion. Seit 650 Jahren verbindet mariazell und Ungarn eine religiöse Gemeinsamkeit. Die „Magna Mater Austriae“ ist zugleich die „Magna Hungarorum Domina“. Das Symposion dauert von Montag, 3. Juni bis Donnerstag, 6. Juni. Es soll Einblick vermitteln in die verbindende Geschichte, ebenso werden theologische und spirituelle Aspekte der Wallfahrt beleuchtet.Das unter Patronanz von Bundespräsident Klestil und der Kardinäle Schönborn und König stattfindende Symposion verspricht auch interessante Aspekte. So fand bekanntlich Kardinal Josef Mindszenty von Esztergom in der kommunistischen Zeit in Mariazell Zuflucht und später seine vorläufige Ruhestätte. Chris-toph Daxelmüller wird beim Symposion der Frage nachgehen, was Maria und Lady Diana in ihrer „Verehrungsgeschichte“ an Gemeinsamem aufzuweisen haben.