Die Füße riechen unangenehm – wem ist dieser Geruch nicht schon in die Nase gekommen? Es ist ganz normal, dass die Füße in den Schuhen nach einer gewissen Zeit schwitzen. Der Schweiß kann je nach Schuhwerk weniger oder gar nicht verdunsten, dafür wird er durch Bakterien „verkäst“. Es entstehen gasförmige übel riechende Schwefelverbindungen. Bei langem Tragen von luftundurchlässigen (Sport-) Schuhen kann sogar die Haut angegriffen und aufgelöst werden. Offene Geschwüre oder Risse zwischen den Zehen können die Folge sein, oft sind auch Pilzbesiedelungen beteiligt. Wichtigste Maßnahme ist Hygiene: Täglich Füße mit sauren Seifen (Syndets oder Kernseife) waschen, Fußpuder oder spezielle fertige Fußbäder, Abkochungen von Eichenrinde als Fußbäder verwenden. Ganz wichtig ist das tägliche Wechseln der Socken, Strümpfe und Schuhe. Lederschuhe sind besser als viele synthetische Sportschuhe. Achten Sie auf gute Atmungsfähigkeit des Materials. Regelmäßige Wechselfußbäder oder Wechselkniegüsse nach Kneipp (5 min warm, 10 sec kalt, zweimal wechseln) verbessern Durchblutung und Bakterienbekämpfung. Neuerdings gibt es imprägnierte Socken, ein spezielles Gel soll schweißhemmend sein. Je offener die Füße gekleidet sind, umso mehr trocknen sie ab.
Regelmäßiges Vorbeugen mit Kräutertee (Salbei), Barfußgehen vermindern die Entstehung von Schweißfüßen.