Als eine „Geschichte der Großherzigkeit“ hat Österreichs Caritas-Präsident Franz Küberl die Entwicklung von „Nachbar in Not“ bezeichnet. Mit 124,6 Millionen Euro (über 1,7 Mrd. Schilling) hätten die Österreicherinnen und Österreicher seit 26. Mai 1992 „auf großartige Weise gezeigt, dass sie ihre Nachbarn nicht im Stich lassen und beim Helfen einen langen Atem haben“, so Küberl zum Jubiläum der gemeinsamen Hilfsaktion mit ORF und Rotem Kreuz. Von 1992 bis 2001 konnte die Caritas dank „Nachbar in Not“ 2142 LKWs mit 43.000 Tonnen Hilfsgütern ins ehemalige Jugoslawien entsenden. Parallel dazu wurde beim Wiederaufbau in den von den Balkankriegen zerstörten Regionen geholfen. Obwohl seit zwei Jahren keine Werbung mehr gemacht wird, sind alleine im März 2002 rund 30.000 Euro von Privatinitiativen an „Nachbar in Not“ überwiesen worden.