Die Arbeit der österreichweiten Plattform „ORF-Hochwasser-Soforthilfe“ ist voll angelaufen der bisher Spenden von rund 62 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Dass sich kurz nach Bekanntwerden der Katastrophe bereits die acht Hilfsorganisationen zusammengeschlossen hätten, „ist sensationell und das gibt es in Europa kein zweites Mal“, betonte Kurt Bergmann, ORF-Koordinator für humanitäre Aktionen. Die Spenden sollen zur Gänze den Betroffenen zu gute kommen, betont WolfgangKopetzky, Generalsekretär des Roten Kreuzes. Kein Cent werde in die Verwaltung gesteckt. Die Hilfe wird dabei in drei Phasen abgewickelt. Noch bis Mitte dieser Woche lauft die „Akuthilfe“, die dann von der Phase der „Überbrückungshilfe“ abgelöst wird. Schwerpunkt werde die Phase des „Wiederaufbaus“ sein, wofür etwa zwei Drittel der Mittel aufgewendet werden. Besonderes Aaugenmerk werde auf Menschen gerichtet, die trotz Unterstützung durch die öffentliche Hand alleine nicht in der Lage sind, die schwierige Situation zu meistern. Um Doppelförderungen vorzubeugen, wird eine zentrale Datenbank eingerichtet, auf die alle Organisationen Zugriff haben. Von der Hochwasserhilfe ausgenommen sind Zweitwohnsitze, KFZ-Schäden, Luxusgüter sowie betriebliche Einrichtungen.