Sandrine ist 30, lebt in Paris, ist von Beruf Internet-Ausbildnerin und verdient sehr gut. Doch ihr fehlt etwas. Sie braucht „Luft und Platz“. Und sie weiß auch, wie sie das bekommt: Sie will Bäuerin werden. Ihre Mutter ist verzweifelt, doch Sandrine absolviert eine zweijährige Ausbildung in der Landwirtschaftsakademie. Beim Praktikum fängt sie beim Schweineschlachten zu weinen und zu schreien an, doch das ist auch nicht ihre Vorstellung vom Bauerhof.
Sie kauft schließlich den Hof von Adrien. Die bisherigen Interessierten haben ihm nicht gepasst. Auch Sandrine entspricht keineswegs seinen Vorstellungen, aber sie lässt sich nicht abschütteln. Missmutig beobachtet er die vor Energie strotzende junge Frau. In Wirklichkeit ist er stolz auf seine Nachfolgerin, doch er erkennt das selbst beinahe zu spät. Der Film hat die unterschiedlichen Sichtweisen von Hofübergeber und -übernehmer überaus gelungen eingefangen.
Der Film war beim Festival der „Neue Heimatfilm“ in Freistadt zu sehen und kommt im Herbst bei uns in die Kinos.