In den Anfängen hatte das Schloss Kremsegg überhaupt nichts mit dem Stift Kremsmünster zu tun. Im 13. Jahrhundert wurde der Ansitz zu einer Burg und Feste umgebaut und diente der Kirchberger und Kremstaler Bevölkerung als Zufluchtsort. 1464 ging „Crembseck“ dann durch die Heirat Barbara Rothins mit Andreas Grünthaler in den Besitz der Grünthaler über. Um 1600 entstand dort auch das „Haushaltungsbüchl der Grünthaler“, eine für die Landesgeschichte interessante Schrift, die Einblicke in die Gedankenwelt, das Wirtschaften und die Agrartechnik der Zeit gibt. Die Grün-thaler waren ein modernes, protestantisches Geschlecht, das aber im Zuge der Gegenreformation gezwungen wurden, das Land zu verlassen. Erst 1627 erwarb dann das Stift Kremsmünster die Feste. Für den Umbau der Feste zu einem Schloss zeichnete Carlo Antonio Carlone verantwortlich.1848 verkaufte das Stift das Schloss, das in der Folgezeit viele Besitzer erlebte. 1976 erwarb Werner Lutzky das Areal und errichtete dort ein Oldtimer-Museum. Heute beherbergt das Schloss ganz andere Raritäten.
Unsere Frage: Welche Sammlung befindet sich dort heute?
Schicken Sie die Lösung bis 23. September an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Beim Rätsel Nr. 35 (Mühlviertel und Machlandviertel) haben gewonnen: Berthold Kiblböck, Altenberg; Hermine Stelzer, Peuerbach; Josef Mayrhofer, Bad Zell.