Sr. Petra Auzinger gehört dem Orden der Kreuzschwestern an. Sie wirkt als Seelsorgerin am Klinikum Wels-Grieskirchen.
Die in der Erinnerungsarbeit erfahrenen Künstlerduos Moritz Matschke und Hubert Lobnig in Altenberg und Rosa Andraschek und Simon Nagy in Garsten haben den martialischen Charakter der Heldendenkmäler gebrochen. Martina Gelsinger, Referentin im Fachbereich Kunst der Diözese Linz, hat die beiden Projekte in Altenberg und Garsten intensiv begleitet. Bischof Manfred Scheuer betont, dass das Gedächtnis des Leidens sich „primär auf ganz konkrete Menschen mit ihren Gesichtszügen bezieht, mit ihren Namen, mit ihrer Biografie, mit ihren Konturen, mit ihrem Sinnentwurf.“ Beide Projekte arbeiten mit genau dieser Erinnerung an ganz konkrete Menschen.
In Garsten werden die Namen der gefallenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs getrennt und in Nischen am Friedhof gelistet. Mit der Verwendung von Cortenstahl nahmen die Künstler auch auf das bereits 2007 errichtete Denkmal am Friedhof für die Opfer der NS-Tötungsanstalt in Hartheim Bezug.
In Altenberg werden die einzelnen Elemente des Denkmals voneinander gelöst und als neues Bild zusammengesetzt. Die Namen der gefallenen Soldaten werden durch die historisch recherchierten Namen der in Hartheim umgekommenen Altenberger Bürger:innen ergänzt.
In Vertretung der Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich, Monika Sommer, bezeichnete Stefan Benedikt den Umgang mit der Geschichte in Garsten als „sensibel und wegweisend“.

Sr. Petra Auzinger gehört dem Orden der Kreuzschwestern an. Sie wirkt als Seelsorgerin am Klinikum Wels-Grieskirchen.
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