Er wollte kein Aufhebens um seinen runden Geburtstag machen, doch zwei offiziellen Feiern kann sich der Jubilar nicht entziehen.
Am 18. Dezember 2002 findet auf Einladung von Generalvikar Mag. Josef Ahammer und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ein festlicher Empfang für Bischof Aichern im Linzer Landhaus statt. Und am Vorabend, dem 17. Dezember, überreicht die Katholisch-Theologische Privatuniversität, deren „Großkanzler“ der Linzer Bischof ist, dem Jubilar eine von den Professoren der Fakultät verfasste Festschrift. Bischof Aichern ist seit knapp 21 Jahren Bischof von Linz und genießt in der Bevölkerung hohes Ansehen und große Sympathie. Es vergeht kaum eine Woche, in der der Bischof nicht mehrere Termine in den Pfarren der Diözese wahrnimmt: Die Glaubensgemeinschaft in den Pfarren zu stärken, zählt zu seinen vordringlichen Anliegen. In sozialen Fragen hat sich Bischof Aichern durch den Sozialhirtenbrief (1990) der österreichischen Bischöfe einen Namen gemacht, an dem er federführend beteiligt war. Zur Zeit arbeitet er unermüdlich am ökumenischen Sozialwort der christlichen Kirchen. Es soll 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.