Am 3. Dezember war Tag der Menschen mit Behinderung.
Viele Gebäude sind nach wie vor nicht erreichbar, ohne dabei Barrieren überwinden zu müssen. Für Rollstuhlfahrer/innen zum Beispiel kann dies zu einem großen Problem werden. Die Wege zu Schulen, Arztpraxen, Geschäften, Kinos, auch Kirchen sind oft gespickt mit Hürden. Auf diese Probleme machte der Verein Miteinander zum Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember aufmerksam. Öffentliche Verkehrsmittel zu benützen, wird Menschen mit Behinderung nicht selten unmöglich gemacht. Linz hat zwar mit den drei Niederflur-Straßenbahnen einen guten Schritt getan, noch immer aber stehen Fahrpläne nicht durchgängig in Blinden- und Großschrift zur Verfügung. Nach wie vor gibt es in den öffentlichen Verkehrsmitteln für hörbehinderte Menschen keine optischen Signale. Positiv wertet der Verein Miteinander das oö. Chancengleichheitsgesetz, das derzeit verhandelt wird. Auch die zunehmende Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude verdiene einen Pluspunkt, ebenso die Wohnoffensive des Landes und die verbesserten Bedingungen für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt.
Landtagsabgeordneter Gunther Trübswasser verwies auf fehlende Dolmetscher der Gebärdensprache.