Seit drei Jahren unterstützen Adlwanger und Mollner in einem einzigartigen Hilfsprojekt eine landwirtschaftliche Genossenschaft mit 250 Hektar Fläche in Rumänien. Jedes Jahr nehmen Vertreter des Projektes die lange Autofahrt in das einst deutschsprachige Dorf „Tirol“ in der Nähe von Temesvar auf sich. Der Adlwanger Landwirt Gerhard Nöbauer, von Anfang an ein überzeugter Förderer der „Hilfe zur Selbsthilfe“, erzählte von seiner Reise in eine Welt der Armut, wo unser Geld im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, Korruption und Intoleranz erfolgreich eingesetzt wird. Grundsätzlich geschieht nur dann echte Hilfe, wenn die Leute in diesen rumänischen Dörfern lernen, selber Ziele zu formulieren. Jetzt wollen sie eine verfallene Mühle und ein Sägewerk reaktivieren, um Arbeitsplätze zu schaffen, denn die Abwanderung der jungen Leute ist enorm.