70. Geburtstag von Bischof Maximilian Aichern.
v.l.n.r.: LH. Dr. Josef P?hringer, 1. Pr?sidentin d. O?.
Landtages, LH. Stv. Dipl. Ing. Erich Haider, Bischof.
„70 Jahre sind kein Verdienst, das ist ein Geschenk Gottes für jeden, der es erreichen kann.“ So sieht Diözesanbischof Maximilian Aichern seinen „Siebziger“, den er am 26. Dezember begangen hat. Bei zwei offiziellen Anlässen wurde er vor Weihnachten gefeiert.
Die Kath.-Theol. Privatuniversität gratulierte am 17. Dezember. Eine Festschrift mit Beiträgen der hier Lehrenden wurde dem Bischof dabei überreicht.
Zur Geburtstagsfeier des Landes und der Diözese hatten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Generalvikar Mag. Josef Ahammer für 18. Oktober in den Steinernen Saal des Landhauses eingeladen. Ein Fest der Begegnung von Kirche, Politik, Kultur und Wissenschaft ist daraus geworden. Bischof Aichern trage maßgeblich zum „oberösterreichischen Klima“ der Offenheit bei, meinte der Landeshauptmann. „In den 21 Jahren hab ich Land und Leute hoch zu schätzen gelernt“, meinte der in Wien geborene Bischof mit Kärntner Wurzeln, der vor seinem Bischofsamt Abt in der Steiermark war. Vor allem die offene Art des Umgangs finde man nicht überall. Die viele Prominenz bei den beiden Festen nutzte Bischof Aichern, um eines seiner Hauptanliegen zu betonen: dass der Sonntag als Ruhetag erhalten bleibe. „Das ist das älteste Sozialgesetz der Welt, das nicht nur den Herren, sondern auch den Sklaven das Rasten erlaubt.“
Für wenige Menschen sei Bischof Aichern ein Reibebau, für viele aber ein Leuchtturm, charakterisierte Generalvikar Josef Ahammer seinen Bischof. Seit über 20 Jahren ist er als Generalvikar wichtigster Mitarbeiter des Bischofs.