Per Mausklick in die Kirche der Marienschwestern vom Karmel
Ausgabe: 2003/02, Marienschwestern vom Karmel, Gebetsdienst, Gebet, Marienschwestern, Internet
07.01.2003
- Josef Wallner
Auf der Homepage der Marienschwestern bekommen die Besucher/innen nicht nur eine Fülle von Informationen, sondern sie haben auch die Gelegenheit Gebetsanliegen – über E-Mail – auf den Altar zu legen.
„Die älteren Mitschwestern bilden für unsere Gemeinschaft ein wichtiges Kapital“, betont die Leitung der Marienschwestern vom Karmel: „Sie sehen im Gebet für die Anliegen der Zeit eine Erfüllung ihres Lebensabends.“ Im Linzer Mutterhaus sind die älteren Schwestern ausdrücklich dazu beauftragt und halten in der Kirche des Mutterhauses jeden Donnerstag ganztägig eucharistische Anbetung. Mit der neuen Homepage wollen die Schwestern ihren Gebetsdienst nun ausweiten: Ein eigenes Formular lädt ein, Anliegen an die Schwestern per E-Mail zu senden. Die E-Mails werden ausgedruckt, in die Kirche gebracht und auf den Altar gelegt.
Und so erreicht man die Marienschwester: www.marienschwestern.at, weiter zu „Spirituelle Angebote“ und dann zu „Im Gebet verbunden“.
Wer keinen Internet-Zugang besitzt, kann den Schwestern natürlich auch schreiben: Marienschwestern vom Karmel, Kennwort „Im Gebet verbunden“, Friedensplatz 1, 4020 Linz.
Zusätzlich zu den Gebets-E-Mails haben die Marienschwestern einen weiteren geistlichen Schwerpunkt gesetzt. Bei den „Spirituellen Angeboten“ finden sich unter dem Button „Aus der Tiefe leben“ Anregungen zur persönlichen Meditation. Zur Zeit steht ein Impuls über das Geheimnis der Menschwerdung Gottes im Netz. Die Betrachtungen mit Bildern werden von Sr. Huberta Rohrmoser verfasst und dem Kirchenjahr entsprechend aktualisiert. Sr. Huberta hält neben ihrer Tätigkeit in der Fachschule Erla auch Meditationstage und kontemplative Exerzitien (Termine finden sich immer wieder in der KIZ). Das Meditationsangebot kann ausgedruckt werden und ergibt eine ansprechend gestaltete DIN A4-Seite, die Gebetsgruppen oder Einzelpersonen als Vorlage dienen kann.
Das geistliche Angebot auf ihrer Homepage verstehen die Schwestern als Antwort auf ihre Erfahrungen: „Es ist eine neue Sehnsucht nach Gott aufgebrochen. Viele Menschen suchen nach Hilfen, ihren Alltag mit Gott zu leben.“