Von links: Provinzoberin Sr. Friedhilde Mair und die Beauftragten: Johann Minihuber MAS (Kaufmännischer Leiter Physikalisches Institut St. Anna), Mag. Christian Landl (Pastoralassistent für Mitarbeiter/innenbegleitung und Wertearbeit), Sr. Karin Brandstätter (Geschäftsführerin Alten- und Pflegeheime der Kreuzschwestern), Pia Speckmayer (Geschäftsführerin Akademie für Gesundheit und Bildung der Kreuzschwestern), Mag. Raimund Kaplinger (Geschäftsführer Private Krankenanstalt Wels-St. Stephan), Markus Baumgartner (Geschäftsführer Alten- und Pflegeheime der Kreuzschwestern), Sr. Mag. Hildemara Prokesch (Vorstandsvorsitzende des Schulvereins).
Foto: Josef Wallner
Wer bei den Kreuzschwestern arbeitet, hat nicht nur einen Job. Die Mitarbeiter/innen nehmen auch an der Sendung des Ordens teil: sich der Menschen anzunehmen, die Stütze brauchen.
Die Kreuzschwestern der Provinz OÖ und Salzburg haben ihr „Haus“ neu geordnet. Die Verantwortung für die Schulen (Linz, Gmunden, Steyr) und für die Kindergärten des Ordens liegt seit Jänner 2003 in den Händen eines Schulvereins. Die drei Altenheime der Gemeinschaft (Linz, Wels, Sierning) wurden zu einer Gesellschaft mbH zusammengefasst, eine Akademie für Gesundheit und Bildung gegründet und das physikalische Institut neu eröffnet. Dazu kommen die beiden Krankenhäuser in Wels und Sierning.
„Die Neustrukturierung soll sicherstellen, dass die Einrichtungen des Ordens Bestand haben, auch wenn die Schwestern weniger werden“, erklärt Provinzoberin Sr. Friedhilde Mair: „Entscheidend ist, dass das Charisma des Ordens lebendig bleibt.“ Laienmitarbeiter/innen in Führungspositionen werden nun offiziell in den Auftrag des Ordens einbezogen. Durch den Gründer der Kreuzschwestern, P. Theodosius Florentini (+ 1865), sind die Aufgaben vorgegeben: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.“
Als Zeichen dafür, dass die Mitarbeiter/innen im Geist des Ordens tätig sind, wurden am 8. Jänner 2003 erstmals fünf Führungskräfte in einer kirchlichen Sendungsfeier für ihren Dienst beaufragt. Für die gesendeten Mitarbeiter/innen war die Zeremonie mehr als ein Formalakt. Alten- und Pflegeheimchef Baumgartner: „Die Feier zeigt, dass wir fixer Bestandteil im spirituellen Haus der Kreuzschwestern sind.“