„Nicht sehen und doch ankommen“ heißt ein Verkehrssicherheitskonzept des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Es will zur Unfallvermeidung der etwa 400.000 blinden und sehschwachen Menschen in Österreich beitragen. Stellen Sie sich vor, Sie sind blind und gehen am Gehsteig. Da können offene unbeaufsichtigte Auslagenfenster, nicht abgesicherte Laderampen von LKWs in Kopfhöhe oder nicht angezeigte Treppen zu einer Unglücksfalle werden. Jährlich verunglücken viele sehbehinderte Menschen, weil Baustellen nicht ausreichend abgesichert sind, spitze Hindernisse in den Gehweg ragen oder den Weg versperren. Mancher Unfall endet tödlich.Nähere Informationen. www.oebsv.at
Behinderte Menschen
Ohne Unterschiede betonen alle Parteien die Wichtigkeit des „Jahres der behinderten Menschen“. SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp nannte als wichtigste österreichische Ziele zum „Internationalen Jahr der behinderten Menschen“: Ein Behindertengleichstellungsgesetz sowie die schulische Integration und den Zugang zum Arbeitsmarkt.Für ÖVP-Sozialsprecher Landesrat Dr. Walter Aichinger ist es vorrangig, gleiche Chancen für alle Menschen herzustellen. Die Zahl der Menschen mit Behinderungen werde steigen, schwerste Behinderungen werden zunehmen. Es gelte auch, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Bundesminister Mag. Herbert Haupt verwies auf behindertengerecht gestaltete Homepages im Bereich des Sozialministeriums, etwa die ressorteigene Homepage www.bmsg.gv.at